Rotkohl putzen, waschen, vierteln und hobeln oder fein
schneiden.
Eine Zwiebel abziehen und würfeln.
Die andere Zwiebel abziehen mit Nelken spicken.
Die Butter erhitzen , die Zwiebelwürfel darin anbraten. Den
Kohl zufügen,
und einige Minuten unter rühren weiterdünsten.
Die gespickte Zwiebel und das Lorbeerblatt hinzufügen.
Nach etwa 10 Min. mit dem Rotwein und der Brühe ablöschen.
Den Apfel schälen und klein schneiden und zu dem Rotkohl
geben.
Mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 50 Min. köcheln lassen.
Kurz vor Garende die gespickte Zwiebel entfernen den Essig
dazugeben und nochmals abschmecken.
Liebe Grüße und viel Spaß beim Genießen
Roselinda Schüssler
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Früher wie heute sind
die traditionellen Gerichte ein
Lichtblick in dieser
Jahreszeit.
Sie finden hier zwei
Rezepte, sowie ein Martinslied
und Sinn des
Martinstages
Martinstag 11. Nov.
2009
Der Martinstag ist
der Festtag des Heiligen Martin von Tours.
Dieser Festtag ist in
Mitteleuropa von zahlreichen Bräuchen geprägt, darunter das
Martinsgans-Essen,
der Martinsumzug und Martinssingen
Martinsgans-Essen.
Als Brauch ist heute
vor allem das traditionelle Martinsganz-Essen verbreitet:
Rezept Martinsgans
mit Knödel und Rotkraut
Martinsumzug:
Es ist einer der
schönsten katholischen Bräuche für Kinder: Die Umzüge zum Festtag des heiligen
Martin am 11. November.
Sankt Martin
Am 11. November gedenken die Katholiken des heiligen Martin.
Er wurde im Jahr 316 in der Stadt Sabaria (im heutigen Ungarn) geboren. Der
Sohn eines römischen Tribuns trat auf Wunsch seines Vaters in die römische
Armee ein. Die Legende erzählt, dass er – hoch zu Ross – an einem kalten
Winterabend am Stadttor einen halbnackten Bettler traf, der ihn um eine Gabe
anflehte. Martin hatte weder Geld noch Essen bei sich. Kurzentschlossen teilte
er seinen weiten Offiziersmantel in zwei Hälften und gab eine davon dem
frierenden Bettler. In der folgenden Nacht begriff er durch einen Traum, dass
er in diesem Bettler Jesus Christus geholfen hatte. Daraufhin ließ Martin sich
taufen, kündigte seinen Dienst und wurde zunächst Missionar. Seit 371 war er
Bischof von Tours, wo er 397 starb. Der heilige Martin ist Patron der
Schneider, Bettler, Geächteten und Kriegsdienstverweigerer.
Martinslied:
Ich geh mit meiner
Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten, da leuchten wir.
Der Hahn, der kräht, die Katz miaut.
Rabimmel, rabammel, rabum.
Ich geh mit meiner Laterne und meine
Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne und unten, da leuchten wir.
Laternenlicht, verlösch mir nicht!
Rabimmel, rabammel, rabum.
Es wäre schön, wenn Sie Zeit finden würden mit Ihren Kindern einen
Martinszug zu besuchen.